
Gegründet am 24. Mai 2008 in Wien sind die St. Urbanus Weinritter ein Ordenskollegium, das für die Förderung der Weinkultur, der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Wein, für die Förderung der Kunst und Kultur sowie der Freundschaft und Geselligkeit eintritt. Sie bekennen sich zum geistigen Erbe des Abendlandes und zu den ritterlichen Tugenden wie Tapferkeit, Mut, Wahrhaftigkeit, Güte, Demut und Nächstenliebe.
Bei herrlichem Sommerwetter waren 30 Mitglieder des St. Urbanus Weinritter Ordenskollegiums samt Gästen am 9.8.2024 nach Fels am Wagram aufgebrochen, um im Bioweingut der Familie Paschinger bei einem 6-Gang-Menü von Haubenkoch Lucas Guggi zu tafeln und dazu die passenden Paschinger-Weine zu verkosten. Doch zuvor ging es mit zwei alten Steyr-Traktoren uf die Lössterrasse des Wagram, wo in der Riede Brunnthal bereits die erste kulinarische sowie vinophile Überraschung wartete.

Seit 13 Jahren vergibt das St. Urbanus Weinritter Ordenskollegium den Newcomer Award, am 24.6.2026 zum ersten Mal im neuen Multifunktionssaal der Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg. Der gemeinsam mit der Schule von den Weinrittern verliehene Preis ist nach Aussage von Dir. Reinhard Eder "nach dem Palais Coburg und dem Stift Klosterneuburg nun wieder heimgekehrt." 54 Personen nahmen an der Prämierung der Siegerweine und der 7 Sieger teil, denn jeweils zwei Winzer waren je zwei Mal im Finale vertreten. Auch das erstmalig!

So hieß die Kulturführung des Konventikels Wiener Weinberge am 18.7.2026 in der Wiener Innenstadt. Zum wiederholten Male sorgte Mag. Sophie-Marie Iontcheva für einen unterhaltsamen Spaziergang, diesmal in die erotische Welt der Habsburger. 21 Personen lauschten den pikanten Ausführungen, die sich auf Bücher, Briefe und Tagebücher stützten, und die interessante und teilweise unbekannte Details bekannt gaben.

Neue Weinkrankheit lässt Winzer zittern
Die sogenannte Goldgelbe Vergilbung (Flavescence dorée) lässt die Winzer in ganz Europa zittern. Denn diese schwere Krankheit der Weinrebe, die durch ein Phytoplasma verursacht und von der amerikanischen Rebzikade übertragen wird, kann zum Absterben der Rebstöcke führen. Typische Symptome entwickeln sich meist während der Vegetationsperiode. Die Blätter verfärben sich – bei weißen Sorten gelb, bei roten Sorten rötlich –, rollen sich nach unten ein und werden spröde. Triebe verholzen unvollständig, Trauben schrumpfen oder reifen nicht aus, und befallene Reben zeigen insgesamt ein deutlich geschwächtes Wachstum. Eine Heilung bereits infizierter Reben ist nicht bekannt.

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