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Gegründet am 24. Mai 2008 in Wien sind die St. Urbanus Weinritter ein Ordenskollegium, das für die Förderung der Weinkultur, der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Wein, für die Förderung der Kunst und Kultur sowie der Freundschaft und Geselligkeit eintritt. Sie bekennen sich zum geistigen Erbe des Abendlandes und  zu den ritterlichen Tugenden wie Tapferkeit, Mut, Wahrhaftigkeit, Güte, Demut und Nächstenliebe.

Der Zweigelt stand im Mittelpunkt der Verkostung des Konventikels Eins am 9.11.2022 im Ordenskeller. Die Kreuzung aus St. Laurent und Blaufränkisch entstand an der Weinbauschule Klosterneuburg vom Leiter der ersten und einzigen Bundesrebenzüchtungsstation Österreichs, Fritz Zweigelt, bereits 1922, die Setzreben kamen aber erst ab 1960 in den Verkauf. Und wurden in Österreich zur weitest verbreiteten Rotweinsorte. Zweigelt war später wegen seiner nazionalsozialistischen Überzeugungen in Verruf geraten, ebenso wie der in den 1970er Jahren nach ihm benannte Wein als Massenwein verschrien war. Zweiteres hat sich grundlegend geändert, wovon sich 15 Verkostungsteilnehmer überzeugen konnten.

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Nach zwei Jahren Corona-Pause gab es am 3.11.2022 wieder einen Ordenskonvent in der Michaelerkirche. Das Thema "Wohin soll sich der Orden entwickeln?" sorgte entgegen der Ordensdevise "Pro Vinum et Sodalitate" (Für den Wein und die Freundschaft) für heftige Diskussionen. Man konnte sich aber darauf verständigen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, um Wege für eine harmonische und von einigen wenigen Infrage gestellte Ordenszukunft finden. Erfreuliche verlief dann die Präsentation der neuen Weinrittercuvée "Geheimnis X".

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Ein junger alter Bekannter und ein älterer Vertreter waren u.a. diesmal bei der Verleihung der Preise der JungWinzerCompetenceTrophy JWCT im Anschluss an das Konventikel-NÖ-Fest (siehe Artikel auf dieser Seite) im Stiftrestaurant Göttweig.  Ein Winzer war leider nicht mit dabei, sodass sich schließlich fünf Personen über neun Auszeichnungen freuen konnten. Manche eben zwei Mal.  Rund 50 Weine von 20 Jungwinzern waren eingereicht und von der Jury unter Leitung von Dir. Dieter Faltl von der Landwirtschaftlichen Fachschule für Wein- und Obstbau in Krems, die mit dem St. Urbanus Weinritter Ordenskollegium die JWCT durchführt, prämiert worden.

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Die Umfrage des Konventikels Eins über zukünftige Weinthemen für 2023 brachte u.a. folgende Themenvorschläge:
Weinfehler erkennen, Blindverkostung Schrauber gegen Kork, Blindverkostung Bouteille gegen Magnum, Info zu Weinbau in der Krise, Weinritter anderer Länder, Weingüter wie Gobelsburg, Kloster Eberbach, Heiligenkreuz (Thallern), Mailberg, Schlumberger; Weinverkostungen zu den Themen kultige Rotweincuvées, Bergland-Weine (V,T,S,OÖ,K), Süßwein, Bordeaux, Rhein-Mosel, Slowenien, Rumänien, Ungarn trocken (Furmint), Sizilien, Piwi-Sorten, Vertikale von einem Winzer, Rebsorten-Verkostungen Chenin Blanc, Merlot over the world, Port, Sherry, Welschriesling, andere alkohol. Getränke (Bier Whisky)

  • Erneut hohe internationale Auszeichnungen für Österreichische Weine: Zwei Süßweine aus dem Burgenland erhielten kürzlich vom renommierten US Weinmagazin „Wine Advocate“, von Robert Parker, jeweils 100 Punkte. Neben dem Weinlaubenhof Kracher aus Illmitz war dies das WG Umathum aus Frauenkirchen, das mit weiteren sehr hohen Punkten bewertet wurde.

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