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Es war eine außergewöhnliche Weinverkostung, die am 4.10.2022 im Ordenskeller stattfand. Denn sie führte anhand der Rebsorte Sauvignon Blanc tatsächlich einmal um die Welt. Von Peru über Südafrika, Neuseeland nach Frankreich, Italien und Österreich, und hier vor allem in die Steiermark, wo die Sorte bereits im 19. Jahrhundert unter der Bezeichnung Muskat-Sylvaner von Erzherzog Johann eingeführt wurde. Ursprünglich stammt der Sauvignon Blanc aber aus dem Loiretal in Frankreich, wo die Appellationen von Sancerre, Pouilly-Fumé, Menetou-Salon, Quincy und Reuilly bis heute weltweit als Vorbild bei der Erzeugung qualitativ hochstehender Sauvignons dienen.

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Champagner kennt wohl fast jeder, hat den namensgeschützten edlen Schaumwein aus der französischen Champagne vielleicht auch schon ein oder zweimal getrunken. Aber Franciacorta? Das wird wohl den wenigsten Freunden der Sprudelgetränke etwas sagen. Dabei handelt es sich aber ebenfalls um Schaumwein, hergestellt nach der Champagnermethode aus den gleichen Trauben wie sein französisches Vorbild (Chardonnay und/oder Pinot Noir). Der Unterschied: Franciacorta kommt aus der norditalienischen Region Lombardei, zwischen Brescia und dem Iseosee. Ob es geschmacklich einen Unterschied gibt, sollte bei der Verkostung des Konventikels Eins am 23.8.2022 anhand von acht Flights Champagner gegen Franciacorta festgestellt werden.

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Zur Neuburger-Tafelrunde trafen sich 13 ritterliche Weinfreunde am 7.6.2022 in Alfreds Weinkeller. Verkostet wurde diese autochthone und seltene Rebsorte aus Jahrgängen von 2021 bis 1979 zurück. Dabei zeigte sich: in der Jugend frisch und vollmundig, im mittleren Alter voll aufgeblüht und im höheren Alter gereift bis ungenießbar. Insgesamt hat die Verkostung der weithin unterschätzten Rebsorte aber positiv überrascht.

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„Districtus Austriae Controllatus“, oder kurz DAC, ist die 2002 mit dem "Weinviertel DAC" für den Grünen Veltliner eingeführte Qualitätsbezeichnung des österreichischen Weines. Mit DAC-Weinen wird nämlich unverwechselbare Gebietscharakteristik versprochen. Im Pub Klemo veranstaltete daher das Konventikel EINS am 5.4.2022 eine Überblicksverkostung. Insgesamt 16 Weine aus 14 von derzeit 17 DAC-Weinbaugebiete standen am Programm. Doch am Ende der Verkostung waren die Teilnehmer:innen durchaus zwiespältiger Meinung.

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Wegen der großen Nachfrage gab es diesmal gleich zwei (ausgebuchte!) Coburg-Termine des Konventikels Eins der St. Urbanus-Weinritter zum Thema "Rotweinland Spanien". Im Verkostungskeller des Palais stellte Chefsommelier Wolfgang Kneidinger zusammen mit Niklas Lang 14 recht unterschiedliche Rotweine aus dem flächenmäßig größten Weinanbauland der EU vor, darunter auch Weine aus den zwei DOC-Gebieten Rioja und Priorat. Und bei diesen Blindverkostungen waren altersmäßig auch einige echte Überraschungen dabei!

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Es war die Auftaktveranstaltung zur Vorstellung der Weinbaugebiete Niederösterreichs und deren DAC-Weine, zu der Konventikel NÖ am Samstag, den 26.2.2022, nach Langenlois geladen hatte. Mit der Präsentation des Weinbaugebiet Kamptal im Seminarhotel Loisium in Langenlois durch Ehrendame Andrea Öhlzelt ging es los, es folgte eine Besichtigung der Wein- und Kellerwelt des Loisiums, um mit der Verkostung von fünf Weinproben zu Brot und Käse zu enden. Ein informatives und mehr als ansprechendes Programm, das sich mehr als die rund 20 Teilnehmer des Ordens verdient hätte.

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Die erste Veranstaltung des St. Urbanus Weinritterordens im Jahr 2022 führte zum Konventikel NÖ in die Feuersbrunner Kellergasse. Neben Fassproben vom 2021er im Weingut Öhlzelt gab es für die corona-vorschriftsmäßig 25 Personen eine Olivenöl-Verkostung. Von Olivenöl-Sommelier (ja, soetwas gibt es auch!) und St. Urbanus-Mitglied im Range eines Junkers, Dr. Georg Rappold, fachkundig geleitet, wurden 12 Proben unterschiedlichster Qualität verkostet. 12 Mal im Öl sozusagen!

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