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Schlosskonzert Grafenegg

„Wein und Kultur“ lautet ein Leitmotiv des St. Urbanus Weinritter Ordenskollegiums. Und das wurde am Sonntag, den 20. August 2017, mit dem Besuch in der Kellergasse Feuersbrunn und anschließend beim Grafenegger Schlosskonzert erfüllt. Für den vinophilen Teil sorgte NÖ-Prior Rudi Bründlmayer mit Gattin und Ehrendame Helga, für den kulturellen Teil sorgten Nikolai Lugansky & die St. Petersburger Philharmoniker.

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Los ging der Nachmittag mit Lachsbrötchen und dem feinperligen, finessenreichen Bründy-Sekt aus der Veltlinertraube, der angenehm leicht zu trinken ist. Danach folgten der Gemischte Satz 2016  Ried Breitl, mit 12 Vol% und Mozzarellaspießchen, gefolgt vom GV Am Stein 2016, mit 12 Vol% sowie Grissini mit Prosciutto umwickelt. Eine Besonderheit war danach der Jazzfestival-Wein aus dem Hause Bründy, den Roten Veltliner Rosenberg 2016 mit 12,5 Vol% mit Brötchen mit Grammelschmalz. Als nächstes gab es den SB Nussberg 2016 mit 12,5 Vol% zu verkosten, dazu Brötchen mit Schinken und Kren. Eine vinophile Rarität holte der Hausherr auch noch aus dem Keller: einen Müller Thurgau 1986,  mit 11,5 Vol% trocken, noch aus der 0,7 (nicht 0,75!!) - Flasche. Es war dies der erste Wein von Rudi Bründlmayer nach der Betriebsübernahme. Mit strahlendem Hellgelb, feinem Duftspiel nach Pfirsich und Ananas, leicht im Abgang und süffig - der Wein schmeckte jugendlich gereift, trotz seiner 31 Jahre, die man ihm gar nicht anmerkte. Dazu wurden Brötchen mit Blunze und Kren gereicht.

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Zum abschließenden Tiramisu gab's einen WB Eiswein 1991 in der 0,25 lit-Rheinwein-Flasche. Mit 12,5 Vol%, 7,5 g/l Sre und 197 g/l Restsüße, gelesen am 7. Dezember 1991 bei minus 14 C, vergoren im kleinen Holzfaß. Als Abschluß vor dem Konzert dann noch eine GV Reserve 2015 mit 14,2 Alc. 6,5 Sre und trocken ausgebaut. Das anschließende Konzert im Wolkenturm von Schloss Grafenegg war dann noch der kulturelle Ohrenschmaus! Es war ein fulminantes Konzert mit den Petersburger Philharmonikern unter der Leitung von Yuri Termikanov und dem Solisten Nikolai Lugansky am Klavier, die Maurice Ravel, Sergej Prokofjew und Modest Mussorgskij zum Besten gaben.

Text: Ingrid Hamersky, Herbert Lokk

 

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