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  • "Le Beaujolais Nouveaux est arrivé" - Der junge Beaujolais ist da - heißt es am dritten Donnerstag im November. Heuer war es am 16. November in ganz Frankreich soweit. Der Beaujolais Nouveaux ist der erste Wein des neuen Jahrgangs, ein fruchtiger, leichter Rotwein aus der Gamay-Traube gekeltert. Weil die klassische Kohlensäuremaischung zu langsam ist, wird der Wein mittels Kunstgriffen sehr schnell bereitet. Ein solcher Wein kann aufgrund seines überwältigenden Dufts und seiner Fruchtigkeit kurzzeitig Freude bereiten, stellt aber bei weitem nicht das Beste dar, was das Weinbaugebiet Beaujolais nördlich von Lyon zu bieten hat. Dennoch hat der Beaujolais Nouveaux eine Sonderstellung, denn am 13. November 1951 haben sich die Winzer der 72 Gemeinden des Beaujolais mit 23.000 ha Rebfläche eine Ausnahmegenehmigung vom französischen Weinrecht erstritten. Diese erlaubt es ihnen, ihren neuen Wein schon im gleichen Jahr der Erzeugung zu verkaufen. Wobei die Form der Vermarktung eine entscheidende Rolle in der weltweiten Bekanntmachung des Beaujolais als Weinanbaugebiet spielte, die durch den Winzer Georges Duboeuf im Jahr 1953 eingeführt wurde - und sich zu einem echten Wein-Event entwickelt hat.
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  • Der junge Wein aus der Steiermark, der Junker, ist da! Traditionell am Mittwoch vor Martini, heuer der 8. November, wurde er in zahlreichen Landeshauptstädten in ganz Österreich präsentiert, in Wien im festlichen Rahmen des Palais Ferstl. 46 Weinbaubetriebe aus der Südsteiermark schenkten ihren Junker 2017 aus - und dabei gab es so manch positive Überraschung. Auffallend zum Einen, dass immer mehr Winzer den Rivaner (Riesling & Sylvaner bzw. auch Müller-Thurgau) in ihren Junker cuvéetieren, was dem Wen eine erhöhte Fruchtigkeit verleiht, zum Anderen ist immer öfter der Gelbe Mukateller zu finden (z.B. WG Assigal aus Leibnitz: 80%MT, 10%GM, 10%SB, Dietrich aus Gamlitz 90%MT, 10%GM oder Zweytick aus Ehrenhausen 80%MT, 20%GM). Die klassischen, trocken-frischen Junker sind bereits selten geworden (Brolli aus Eckberg 50%WR+50% SB, Tschermonegg aus Glanz 50%WB, 30%SB, 20%MT). Und dann gibt es die fruchtig-frischen, die uns eindeutig am Besten mundeten: Walter Skoff aus Eckberg 50%SB, 30%MT, 20%SÄ sowie Erich & Walter Polz aus Spielfel 50%MT, 30%SB, 20%WR.
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  • Der Weinbau stammt offenbar aus Georgien und ist älter als 8.000 Jahre (mehr dazu in "Wein zum Lesen").

  • Nun ist es soweit: die Statutenänderung ist von der Vereinspolizei Wien zurück - und die neuen Statuten des St. Urbanus Weinritter Ordenskollegiums sind jetzt im Mitgliederbereich!

  • Die Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg hat wieder einige interessante Kurse ausgeschrieben. Für unsere Ordensmitlgieder interessant wäre das Sensorikseminar für Wein von Dipl.Ing. Robert Steidl, das sowohl eine grundlegende Einführung in die Technik des Kostens gibt, als auch die Gelegenheit, seine eigenen sensorischen Fähigkeiten zu testen und besser kennen zu lernen. Mit Hilfe von zahlreichen Testweinen, Weinfehlern und Aromen werden die Möglichkeiten zur richtigen oder falschen Weinbeurteilung demonstriert. Am 8. und 9.3.2018, 9.00-16.30 Uhr. Kosten: € 145,- Anmeldeformulare unter:www.weinobstklosterneuburg.at/service/Kurse-und-Seminare, Anmeldeschluss: 3 Wochen vor Kursbeginn.

  • Ein neuer Menüpunkt im Mitgliederbereich: Karl's Kulinarium berichtet über die außergewöhnlichen Speisen unseres neues Ordensküchenmeisters Karl Schaffelner. Wie z.B. am 5.9.17 Löwenzahnsuppe mit Lachsnockerl,  Ziegenkäse Panna Cotta mit Flußkrebsen und Kaviar, Rotbarbe mit Wurzelsud und Kren.

Hier erhalten sie kurze Hinweise auf unsere ausführlichen Geschichten und Reportagen. Lesen Sie nach, machen Sie sich über die Aktivitäten des St. Urbanus Weinritterordens schlau und informieren Sie sich im Mitgliederbereich (sofern sie registriertes Mitglied mit Zugangsbverechtigung sind!) über allerlei Wissenswertes zum Thema Wein!

 

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